Fastenzeit
Am Aschermittwoch ist alles vorbei…
…naja, nicht alles, nur die Faschingszeit. Aber wie jedes Ende, bringt auch das Ende des Karnevals etwas Neues:
Die Fastenzeit.
In diesen 40-45 Tagen bis zum Karfreitag (je nachdem, wie man zählt, z. B. mit oder ohne Sonntage) verzichtet man traditionell auf Speisen, Getränke, Genussmittel. Es gibt aber unterschiedliche Traditionen. Nach der römisch-katholischen Kirche ist das Fasten vor Ostern eine Bußübung oder auch ein Trauerfasten in Gedenken an die 40-tägige Passion Christi.
Die heutige Zeit hat jedoch noch andere Gründe und Hintergründe für das Fasten hervorgebracht. So wollen z. B. einige Menschen einfach “Entbehrung” üben. In einer Bücher-/Lese-Community habe ich das “Bücherfasten” kennengelernt. Die Mitglieder, oder zumindest einige davon, nehmen sich vor, in dieser Zeit einfach mal nicht alle paar Tage ein neues Buch zu kaufen.
Eine andere Form ist das Heilfasten. So soll sich z. B. der Körper (und vielleicht auch der Geist) entschlacken, reinigen und damit auch erneuern.
Ich habe mir dieses Jahr auch vorgenommen, zu fasten. Da ich aber viel zu gerne esse und trinken und eine völlige Entbehrung in meinem Alltag auch nicht schaffen würde (und will), habe ich mir vorgenommen, keine Schokolade oder süße Stückchen mehr zu essen, also nicht mehr zu naschen. (Ein kleines Ausnahme-Hintertürchen habe ich mir jedoch offen gelassen, nämlich den Zusatz: zumindest nach 16 Uhr. So hoffe ich, dass es mir auch leichter fällt.)
Die Idee hatte ich am Faschingsdienstag, also gestern. Und ohne es mir richtig vorgenommen zu haben, habe ich es gestern bereits geschafft.
Heute halte ich mich auch sehr gut, allerdings musste ein Kräuter-Honig-Bonbon sein, da ich ziemliches Halskratzen und Halschschmerzen habe. Je nachdem, wie sich die entwickeln, erlaube ich mir noch eine heiße Milch mit Honig oder Kakao. Die Milch und das Bonbon zählen aber heute nicht als Naschen, sondern als Medizin.
Zuätzlich habe ich meine Insulin-Trennkost wieder konsquent aufgenommen, das heißt, abends esse ich keine Kohlehydrate. Damit habe ich im letzten Jahr von etwa Mai/Juni bis Anfang Dezember 7,5 kg abgenommen (zusätzlich natürlich mit Sport). Über Weihnachten kamen wieder 2,5 kg drauf, aber die restlichen 5 kg halte ich gut.
Nachdem ich mir über Weihnachten wegen der einzigartigen Saison-Leckerreien wie Lebkuchen etc. einige Ausnahmen von dieser Insulin-Trennkost gegönnt hatte (ich bin schließlich Mensch und Genießerin), will ich es die nächsten 45 Tage wieder konsequent durchziehen.
Da ich gestern schon angefangen habe, sind es eigentlich 46 Tage und noch 44 Tage übrig…

Schöner Plan, der bei mir auch im Kalender steht. Lediglich mit der Fastenzeit bin ich nicht so Freund. Habe letztes Jahr mit der Eiweiß-/Kohlehydrate-Geschichte ein ordentliches Packerl verloren. Mittlerweile hat sich mein Gewicht gut eingependelt, was aber nicht heißt, dass jetzt Stillstand angesagt ist. Im Gegenteil: Es ist noch ein Stückerl zum Idealgewicht. Ab März mache ich bei einem Metabolic Balance Programm mit, welches ja in Verbindung mit Sport wahre Wunder vollbringen soll
Mir fiel der Verzicht auf Kohlehydrate nach einer Eingewöhnungsphase ziemlich leicht. Auch der Rückschritt, nachdem ich wieder bewusst Kohlehydrate einsetzte, war absehbar und gewollt.
BTW: Kleinere Ausrutscher sind schon ok und erhalten die Laune. Viel Spaß bei deinem Vorhaben.
Danke! Ebenso. Das Ergebnis bei Dir bisher ist ja wirklich enorm. Hut ab!