Apr 29, 2011
Gepostet von Elly am Apr 29, 2011 in Laufen | Keine Kommentare
Nachdem ich in letzter Zeit nach dem Laufen Beschwerden in der rechten Fersenunterseite und der linken Hüfte hatte, war ich mal beim Arzt. Der hat einen Fersensporn und eine Fußfehlstellung festgestellt, die die Schmerzen in der Hüfte verursacht.
Er hat mir erst einmal gepolsterte Einlagen verschrieben. Damit müsste beides besser werden.
Da ich nun schon mal da war, habe ich ihn auch gleich nach seiner Meinung über die Laufbandanalyse und über Trainieren nach Puls samt Pulsbereich gefragt.
Die Laufbandanalyse hält er für eine gute Idee, vor allem vor dem Hintergrund meiner Beschwerden und der Fehlstellung. Er hat mir auch gleich zwei gute Stellen empfohlen, wo ich sie durchführen lassen kann. Werde nächste Woche gleich mal dort anrufen und einen Termin vereinbaren.
Seiner Meinung nach ist es immer besser mit Pulsuhr laufen. Er fragte mich nach meinen Zielen (fitter werden, sprich Herz-Kreislauf-Training und Gewichtsreduktion) und riet mir zu einem Joggen im Pulsbereich 130 – 140 bpm. Na, da muss ich wohl langsamer laufen. Ansonsten hat er mich aber noch weiter motiviert, das tat richtig gut.
Apr 25, 2011
Gepostet von Elly am Apr 25, 2011 in Laufen | Keine Kommentare
Da ich die letzten Tage wegen Ostern zwar zum Laufen, aber nicht zum Bloggen gekommen bin, berichte ich heute über meine drei letzten Läufe auf einmal.:
1. Freitag, 22.4.11
Der bislang wärmste Tag des Jahres, jedenfalls aber mit Abstand mein „wärmster Lauf“.
Eigentlich war es mit 24-27 Grad schon zu heiß, um in der Sonne zu laufen, aber ich war motiviert, hatte aber keine Lust, die nächstgelegene schattige Strecke zu laufen, da ich dahin erst einmal ein Stück mit dem Auto hätte fahren müssen. So viel Zeit hatte ich auch nicht, weil die Family mit dem traditionellen Karfreitagsessen wartete.
Also nur schnell Lauf-Sachen angezogen und los. Nach gut 2 km hatte ich allerdings keine Luft mehr, und es war mir fast unerträglich heiß, so dass ich eine Gehen-Pause von 300 m einlegen musste.
Anschließend lief ich noch einmal 1 km durch, allerdings stieg bei der Hitze (weiterlesen …)
Apr 20, 2011
Gepostet von Elly am Apr 20, 2011 in Radfahren | Keine Kommentare
Heute war es endlich soweit:
Ich habe mein Fahrrad entstaubt, aufgepumpt und an die frische Luft verfrachet. Immerhin ist es Frühling und das soll auch mein Radel genießen können. Also habe ich mich mit meiner Mama verabredet und wir zwei schwangen uns heute Vormittag bei Sonnenschein und blauem Himmel auf unsere Zweiräder.
Nachdem ich letztes Jahr dann schon Touren von 42 km gefahren bin (ok, 21 km hin – zum leckeren Italiener – und 21 km wieder zurück), habe ich es heute erst einmal langsam angehen lassen. Zum Einen, wegen meiner Mama, die sich auch erst einmal wieder ans radfahren gewöhnen möchte, zum anderen aber auch meinetwegen. Immerhin sind mein Bike und ich ein bissel aus der Übung – zumindest ein Teil von mir – meine vier Buchstaben. Die machten sich nämlich schon nach etwa einem Kilometer bemerkbar.
Hatte ich mir letztes Jahr eine spezielle Rad-Hose gekauft, die recht komfortabel gepolstert ist, hatte ich sie heute noch im Schrank gelassen. Eigentlich wollten wir ja auch nur zum Eissalon im Nachbarort fahren.
Als ich nun meine „Sitzbeinhöcker“ auf den Sportsattel platzierte, merkte ich diese daher ganz deutlich.
Zur Erklärung: Sitzbeinhöcker, den Begriff kenne ich vom Yoga, sind die Gesäßknochen. Auf ihnen sollte man sitzen, um eine gerade Haltung zu haben. Es sind genau die beiden Knochen, die genau auf den zwei „Backen“ am Fahrradsattel sitzen und nach längeren Radtouren wehtun – zumindest geht meinen das so.
Ob ich sie deshalb relativ zu Anfang der Radtour schon merkte, weil ich so lange kein Rad gefahren bin, oder ob es vielleicht auch daran liegt, dass ich dieses Jahr (durch regelmäßiges Yoga und neuerdings auch durch Laufen) bereits (weiterlesen …)
Apr 18, 2011
Gepostet von Elly am Apr 18, 2011 in Laufen | Keine Kommentare
Nach dem Super-Lauf gestern, wollte ich heute eigentlich gar nicht laufen.
Aber meine Mutter wollte mir eine Strecke zeigen, die sie immer zum Nordic Walking nutzt und die man im Sommer bei heißeren Temperaturen gut laufen kann, da sie recht schattig ist.
Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so zog ich mit zwei Nordic Walkerinnen los.
In einigen Lauf-Tagebüchern von Anfängern wie mir hatte ich gelesen, dass sie gerade in der ersten Zeit häufig von Nordic Walkern überholt wurden und dies als ziemlich deprimierend empfanden.
Auf meinen bisherigen Strecken bin ich immer nur anderen Joggern, Radfahrern, Spaziergängern etc begegnet, aber noch nie einem Nordic Walker. Da ich ja nach zwei Monaten immernoch blutiger Anfänger und meistens recht langsam unterwegs bin, dachte ich, dass das mit dem Tempo zwischen den beiden Walkerinnen und mir schon passen würde.
Da hatte ich mich allerdings getäuscht. Ich bin (vor allem am Anfang) doch flotter als die Walker.
Also legte ich heute einfach ein paar mehr Gehenpausen als sonst ein und kam somit auf einen lockeren Lauf von insgesamt 3,52 km auf einer neuen und sehr schönen Strecke, die ich im Sommer sicher öfter laufen werde.
Apr 18, 2011
Gepostet von Elly am Apr 18, 2011 in Laufen | Keine Kommentare
Neulich habe ich gelesen, dass das Training effektiver ist, wenn man es vor dem Frühstück absolviert.
Vor dem Frühstück habe ich es gestern leider nicht geschafft, aber immerhin vor dem Mittagessen.
Es war ein toller Lauf, es fiel mir heute alles so leicht. Ja, wirklich. Mein Puls war die ganze Zeit über so niedrig wie noch nie. Die Luft war angenehm warm, aber es war keine pralle Sonne.
Mit meinen Gedanken war ich ganz bei mir. Das war wunderbar. Sonst denke ich immer über alles mögliche nach, was natürlich auch nicht schlecht ist und einer der Gründe, warum ich ohne Musik laufe. Oftmals denke ich auch ganz bewusst an etwas, um mich von der Anstrengung ein wenig abzulenken. Aber heute war das nicht nötig. Meine Gedanken waren zwar da, aber ich habe sie nicht gedacht. Es war wie beim Yoga, wenn man anfangs versucht, aus dem Alltag heraus- und in der Yoga-Stunde anzukommen: Seine Gedanken einfach „sein lassen“, wissen, dass sie da sind, aber sie nicht denken, sondern „durch sie hindurch bzw. an ihnen vorbei schauen“. Genauso fühlte es sich gestern an. Ab und zu kam ich aus diesem „Zustand“ aber heraus und fing doch an nachzudenken, wie weit ich schon gelaufen war, wie weit ich noch laufen wollte, wie mein Puls aussah etc.
Das erste Mal tat ich dies nach 2,63 km. Ich war völlig überrascht, dass sich die Strecke bis dahin fast von alleine laufen ließ. Und dass ich kaum Anstrengung verspürte. Während ich so darüber nachdachte, machte sich dann doch die Anstrengung etwas bemerkbar. Allerdings hielt das nur kurz (etwa 200 bis 500 m) an, wohl genauso lange, wie ich überlegte, wie leicht mir das Laufen heute fiel und dass ich die 6 km wohl wieder schaffen würde. Während ich nachdachte, hatte ich die 3 km geschafft.
Als ich wieder ganz bei mir war und nicht mehr groß nachdachte und überlegte, (weiterlesen …)