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Withings Pulse

Nachdem ich mich ja nun schon eine Weile mit Fitnessbändern befasst hatte, habe ich zu Ostern dem Withings Pulse geschenkt bekommen. Mir ging es darum, etwas mehr Bewegung in den Alltag zu bekommen, auch wenn es nicht zum Sport reicht. Wichtig für mich was ein Display am Gerät, wobei das Gerät nich allzu groß und auffällig sein sollte. Und auch die Möglichkeit der Schlafmessung hat mich fasziniert. Von den diversen Apps halte ich nichts, weil ich nicht mein Smartphone die ganze Nacht unter dem Kopfkissen haben wollte.
Da ist der Withings Pulse der Favorit.

Besonders viel vom Alltag kann ich leider noch nicht berichten. Denn direkt nach Ostern hat mich eine Krankheitswelle erwischt, die mich nun schon zwei Wochen ziemlich lahm legt.

Ich möchte Euch trotzdem eine erste Einschätzung mitteilen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Withings Pulse bisher total zufrieden bin. Das Gerät ist klein und leicht, passt daher gut in die Hosentasche. Fehlt die einmal, ist der mitgelieferte Clip wunderbar, um den Pulse an den Hosenbund oder ans Shirt zu clippen. Das Soft-Armband ist nur für das Schlaftracking gedacht. Vor ein paar Tagen kam ein Update auf den Markt. Nun heißt das Gerät Withings Pulse O2. Schön ist, dass ich per Email darüber informiert worden bin und auch darüber, dass über das nächste Synchronisieren auch für mich das Update zur Verfügung steht. Was genau die Neuerungen sein sollen, habe ich allerdings nicht herausfinden können. Neuerdings gibt es aber wohl auch ein normales Armband für den Pulse, welches ich mir bestellt habe. Mal sehen, ob mir das oder der Clip mehr zusagt.

Die Handhabung ist einfach. Der Puls verfügt über nur einen Button, der einen durch das Menü führt: Schritte – Höhenmeter – Entfernung – Kalorienverbrauch – Pulsmessung/Schlaftracking.
Durch längeres Drücken startet man die Bluetooth-Synchronisation mit dem Smartphone.

Pulsmessung und Schlaftracking funktionieren nicht immer, aber in 90-95% der Fälle. Das genügt mir, da ich diese Möglichkeiten nur als schöne Zusatzfunktion ansehe.

Die passende App dazu kannte ich vorher bereits von der Withings-Waage. Die Ergebnisse werden übersichtlich und meines Erachtens ausreichend differenziert dargestellt.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass man die App mit MyFitnessPal verbinden kann, mit der man die Ernährung aufschreiben und analysieren kann. Die MyFitnessPal-App wiederum habe ich mit Runtastic verbunden.
So hat man die Möglichkeit, viele verschiedene Aspekte für Fitness und Gesundheit miteinander zu verbinden und gesamt auszuwerten: Gewicht, Aktivität, Ernährung, Schlaf und Herzfequenz.

Schön ist, dass man Erinnerungen einstellen kann. Zum Beispiel an tägliche Bewegung oder daran, seine Ernährung einzutragen.

Etwas schade ist, dass man das Tagesziel beim Pulse nicht selbst einstellen und ändern kann. Voreingestellt sind 10.000 Schritte. Vielleicht kommt diese Möglichkeit in einem der. Nächsten Updates.

Insgesamt kann ich den Pulse weiterempfehlen. Der Akku hielt vom ersten bis zum zweiten Laden zwei Wochen. Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt, wenn bei der Benutzung der Alltag eingekehrt ist.

Durchgepustet und nassgetröpfelt

Typisches Aprilwetter herrschte heute. Auf dem Heimweg neben Sturmböen auch ordentlicher Regen, keine 20 Minuten später wieder Sonnenschein durch die Wolken. Wie die Sonnenstrahlen da so durch die Wolken kamen, war es wie eine Einladung, noch ne schöne Runde laufen zu gehen. Also Langarm-Laufshirt und Laufjacke angezogen und die Stöcke geschnappt und los ging’s.
Gerade mal bis zur nächsten Ecke kam ich, dann kam ein heftiger Windstoß von vorn und mir wurde doch recht frisch. Aber egal, frohen Mutes weiter, beim Laufen wird es schon noch warm, sagte ich mir.

So richtig warm wurde es nicht, aber immerhin bekam ich tolle landschaftliche Eindrücke zu sehen.

War der Abwind von vorne schon unangenehm, so ist es beim Nordic Walking ziemlich unangenehme, wenn so ein starker Wind von der Seite kommt. Anfangs dachte ich, es geht gar nicht, denn die Stöcke wurden seitwärts gepustet, so dass ich sie fast gar nicht gerade nach vorn führen konnte. Mit ein wenig Achtsamkeit und dadurch, dass ich die Stöcke bei schlimmen Windstößen hinten einfach nicht los gelassen, sondern weiter festgehalten habe, ging es aber.

Auf halber Strecke dache ich noch, wie schön die Wolken aussehen, bis mir klar wurde, dass da eine ziemlich große auf dem Weg zu mir ist. Also beschloss ich, lieber eine Abkürzung einzulegen und…
…schaffte es leider nicht mehr ganz trocken nach Hause. Die ersten Tropfen auf den letzen ca. 300 Metern erwischten mich dann doch.

Aber die heiße Dusche und die Energie, ich durch den Lauf wieder hatte, machten den unglamourösen Abschluss down wieder wett.

Ergebnis: 3,49 km in 38:25 Min und noch bzw. wieder 4,2 kg bis zum Wunschgewicht.

Nordic Walking: Die Technik macht’s

Was gibt es Schöneres, als voller Energie von einem Lauf zurück zu kommen?
Im Moment fällt mir da nicht viel ein. Es hat mir so gefehlt. Das Laufen, das Gefühl währenddessen, die gute Laune danach.
Ich glaube, Nordic Walking ist für mich wirklich besser als Joggen.

Heute habe ich allerdings gleich zu Beginn deutlich meine Arme, also die Anstrengung vom gestrigen Training gespürt. Aber frohen Mutes habe ich mich dennoch auf den Weg gemacht. Und das war die richtige Entscheidung.
Ein bissel ungewohnt fühlt es sich noch an mit den Stöcken zu laufen, aber mit jedem Schritt wird es besser.

Während der heute zurückgelegten 3,62 km in 39:57 Min habe ich mich ganz auf die Technik konzentriert.
Ich bin abschnittsweise durch den Körper durchgegangen und habe die Gedanken jeweils auf die Technik eines bestimmten Körperteils konzentriert.
So habe ich ein paar Schritte lang nur darauf geachtet, dass ich mit der Ferse auf den Boden aufsetze und dann die Füße richtig abrolle. Die Beine bewegt man gegengleich zu den Armen. Ist der rechte Arm vorne, dann ist auch der linke Fuß vorne.
Anschließend habe ich meine Aufmerksamkeit auf die Stockspitzen konzentriert. Idealerweise setzt man den Stock auf Höhe des Körperschwerpunktes auf. Ist der linke Fuß vorne, dürfe der Körperschwerpunkt etwa auf Höhe kurz hinter dem linken Fuß sein. Der Winkel der Stockhaltung sollte während des Laufens beibehalten werden. Eine tolle und hilfreiche Abbildung zur Haltung findet ihr auf er Seite des Turnerbundes Hückeswangen (Klick). Die Armhaltung des hinteren Armes ist auf der dortigen Abbildung allerdings kritisch zu sehen. Meiner Meinung nach ist der hintere Arm zu sehr gestreckt.
Die Bewegung der Arme vor und zurück kommt nicht aus dem Ellebogen, indem man die Arme anwinkelt und wieder streckt, sondern die Bewegung kommt aus den Schultern. Die Arme sind nicht angewinkelt, aber auch nicht durchgedrückt und schwingen mit den Stöcken locker nach vorn und nach hinten, so dass sich der Ellebogenwinkel gar nicht verändern muss.
Die Handgelenke sind ebenfalls fest, so dass die Arme nicht im Handgelenk „schlackern“, wenn man beim Nach-hinten-Schwingen die Hand öffnet. Wenn man den Arm wieder nach vorne nimmt, schließt man die Hand kurz bevor man den Stock wieder auf dem Boden aufsetzt, um sich dann wieder etwas Schub zu geben. Die Schrittlänge wird dann automatisch länger.

Wenn man ein Weilchen gelaufen ist, wird man in der ein oder anderen Körperregion vielleicht etwas nachlässig. Also immer mal wieder ans Durchchecken der einzelnen Bereiche denken.

Die richtige Technik macht sich auch sofort auf der Pulsuhr bemerkbar: Wenn der ganze Körper in Aktion ist (Nordic Walking beansprucht 90% des Muskelapparates), schlägt das Herz gleich ein paar Mal mehr.
Bei mir hatte das zur Folge, dass ich heute zweimal beim bergauf Laufen meinen Pulsbereich überschritten habe. Allerdings nur um ein paar Schläge und wenn ich die Geschwindigkeit etwas zurückgenommen habe oder die Bergkuppe erreicht war, ging der Puls sogleich wieder zurück.

Ich bin gespannt, wie sich das Training auf mein Körpergefühl und mein Gewicht auswirkt. Durch das Laufen und den Veg Smoothie gestern hatte ich heute gleich über ein Kilo weniger, aber das kann auch Zufall gewesen sein.
(Noch 4,2 kg bis zum Wunschgewicht.)

Gesunder Abend

Ich habe mir Nordic Walking Stöcke gekauft. 🙂

Und ich habe nicht nur ein neues Sportutensil erhalten, sondern gratis dazu noch einen tollen Motivationsschub. Also bin ich nach dem Ankauf natürlich gleich los gelaufen.
Herrlich, dass wir schon Sommerzeit haben, so kann man die frühlingshafte Natur richtig genießen.
Ich bin in Gesellschaft gelaufen und konnte mich die ganze Zeit gut unterhalten. Außerdem ging mein Puls nie zu weit nach oben. Und ganz leicht, fast unbemerkt, war ich 4,18 km gelaufen in 58 Minuten 27 Sekunden. Das hat mal wieder so richtig gut getan. Danach war ich richtig wach und gut gelaunt.

Um den gesund eingeläuteten Abend auch gesund weiter zu führen, habe ich mich dann noch einen leckeren Saft/Smoothie nach einem Rezept des Juicemasters (www.juicemaster.com) gemacht:

Veg Power Smoothie
Staudensellerie, Brokkoli, Apfel, Zitrone, Gurke (und eigentlich noch frischer Spinat, den hatte ich aber gerade nicht da) in den Entsafter geben. Dann eine halbe Avocado auslöffeln und in einen Mixer geben. Den Saft dazu und alles gründlich durchmixen.

Nordic Walking

Heute hab ich zum ersten Mal Nordic Walking ausprobiert. 20 Minuten zum Reinschnuppern mit Anleitung von jemandem, der das seit Jahren macht und selbst auch bereits Kurse besucht hat.

Ich muss schon sagen, ich komme mir schon komisch vor, wie ich da so mit den Stöcken durch Feld und Flur marschiert bin. Aber es hat auch Spaß gemacht und für den Rücken ist es bestimmt angenehmer als Joggen.

Für mich das Angenehmste war die Tatsache, dass die Pulsuhr nicht ständig Alarm geschlagen hat, weil ich meinen Trainingspulsbereich verlassen habe. Im Gegenteil, ich hab mich die ganze Zeit genau in dem gewünschten Bereich gehalten.

Mal sehen, ob das Nordic Walking zu einem dauerhaften Sport für mich werden kann.

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